Software die Spaß macht!

Ambient, Chillout, Lo-Fi etc.

Serenity 2 Lite vom Entwickler Quiet Music ist ein kostenloses, Sample-basiertes VST-Instrument, das speziell für Entspannungsmusik, Ambient, Chillout, Meditation und Soundscapes entwickelt wurde. 
Die wichtigsten Spezifikationen & Fakten:
  • Klangbasis & Presets: Enthält 10 Multi-Layer-Pad-Presets, die auf tiefen analogen Synthesizern (u. a. Hydrasynth, Soma Lyra 8) basieren. Man kann auch das wunderschöne Preset vom Serenity 1.6-Plugin laden.
  • 3-Layer-Engine: Jedes Preset besteht aus 3 individuell mischbaren Sound-Schichten für komplexe, sich verändernde Texturen.
  • Naturgeräusche / Field Recordings: 6 integrierte Hintergrund-Naturgeräusche (z. B. Regen, Meer, Vögel), die separat hinzugemischt oder getriggert werden können. 
  • Integrierte Effekte: Bietet Direktzugriff auf Reverb, Chorus, Delay und Distortion zur Klangformung. 
  • Sound-Shaping: ADSR-Hüllkurve, LFO-Modulation sowie Lowpass- und Highpass-Filter. 
  • Lizenz: 100 % freeware und royalty-free nutzbar. 
Technische Details & Systemvoraussetzungen: 
  • Formate: VST, VST3 und AU (ausschließlich 64-Bit). 
  • Kompatibilität: 
    • Windows: Windows 8.1, 10 und 11. 
    • macOS: OS X 10.13.6 oder neuer (inkl. nativer Apple Silicon / Universal 2 Support). 
  • Ressourcen: Sehr geringer Speicherbedarf mit nur ca. 300 MB Speicherplatz auf der Festplatte und 200 MB RAM. 


Decent Sampler von Dave Hilowitz (Decent Samples) ist eine weit verbreitete, kostenlose Sampler-Plattform und eine der beliebtesten Alternativen zu kommerziellen Sample-Playern. Extra für Decent Sampler wurde das Sample-Instrument "auras:altis" zum Erstellen cinematischer, granularer Soundscapes kostenlos zur Verfügung gestellt!   
1. Die wichtigsten Features & Spezifikationen  
  • Geringe Ressourcenlast: Das Plugin ist extrem schlank programmiert, lädt schnell und verbraucht im Vergleich zu großen Sampler-Engines sehr wenig RAM und CPU.
  • Synthesizer-Erweiterung: Neben klassischen Wave-Samples verfügt Decent Sampler auch über integrierte Multi-Wave-Oszillatoren. Damit lassen sich auch hybride Instrumente oder reine virtuell-analoge Synth-Presets ohne externe Audiodateien bauen.   
2. Formate & Dateistruktur
Decent Sampler nutzt ein offenes, transparentes Dateiformat:
  • .dspreset: Eine XML-basierte Textdatei, welche die Logik des Instruments beschreibt (Keyranges, Velocity-Layer, Envelope-Zeiten, Loops, Filter und GUI-Elemente).   
  • .dslibrary: Ein zusammengefasstes Archivformat, das Presets und Samples in einer einzelnen Datei bündelt und die Weitergabe vereinfacht.   
3. Eigene Instrumente erstellen (Sample-Authoring)
Decent Sampler ist bei Sounddesignern und Indie-Entwicklern extrem beliebt, da die Erstellung eigener VST-Instrumente ohne komplizierte C++-Programmierkenntnisse möglich ist:
  1. Einfache XML-Syntax: Interfaces mit Reglern (Knobs), Schaltern, Filtern, Reverb/Delay-Effekten und LFOs werden direkt im Klartext in der .dspreset-Datei definiert.
  2. SFZ-Import: Das Plugin bietet grundlegenden Import von SFZ-Dateien, um bestehende offene Sample-Zuordnungen zu übernehmen.   
  3. Flexible GUI-Gestaltung: Benutzeroberflächen lassen sich mit eigenen Hintergrundbildern und benutzerdefinierten Reglern visuell anpassen.
4. Bibliotheken & Community
  • Große Bibliothek-Auswahl: Über Marktplätze wie Decent Samples oder Pianobook stehen tausende kostenlose sowie kommerzielle Instrumente zur Verfügung.   
  • Schwerpunkte: Besonders stark vertreten sind Cinematic-Pianos, präparierte Instrumente, Lo-Fi-Texturen, Vintage-Synthesizer, Ambient-Pads und Field-Recordings.


APUS vom Entwickler audiolatry ist ein kostenloses, Sample-basiertes VST Plugin (Rompler), das speziell auf den warmen, vintage-angehauchten Klang von Lo-Fi, Chillhop, Ambient, Synthwave und cineastischen Texturen ausgelegt ist.   
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
1. Sound-Ausstattung & Presets
  • 52 Presets: Das Plugin enthält 52 fertige Presets, aufgeteilt in klassische Lo-Fi-Kategorien wie Keys, Leads, Pads sowie sanfte, melodische Texturen.   
  • Lo-Fi-Ästhetik: Die Presets wurden gezielt so geformt, dass sie sich direkt ohne lange Nachbearbeitung für verstaubte Chords, hüllende Akkorde und verträumte Hintergrund-Layer eignen.   
2. Parameter & Formungsmöglichkeiten
Obwohl es ein übersichtliches Plugin ist, bietet es klassische Werkzeuge zur Klanganpassung:   
  • Hüllkurve (ADSR): Vollständige Kontrolle über Attack, Decay, Sustain und Release.   
  • Integrierte Effekte: Bietet eingebaute Module wie Chorus, Distortion (Sättigung), Delay und Reverb (Hall).   
  • Performance-Regler: Filter-Einstellungen (Tiefpass/Hochpass), LFO-Modulation, Glide (Portamento) und Velocity-Empfindlichkeit.   
3. Technische Daten & Systemanforderungen
  • Preis / Lizenz: Kostenlos / Pay-what-you-want (über Gumroad oder die audiolatry-Website).
  • Formate: VST3 und AU (Audio Units) – jeweils in 64-Bit.   
  • Systeme:   
    • Windows: Windows 8.1, 10 und 11 (64-Bit).   
    • macOS: macOS Mojave (10.14) bis hin zu neueren macOS-Versionen (mit Apple Silicon / M1+ und Intel Support).   
  • Speicherbedarf: Der Download umfasst ein kompaktes Sample-Paket von etwa 820 MB


Sinnah ist ein virtueller Synthesizer des Entwicklers NUSofting. Er hebt sich durch sein ungewöhnliches Synthese-Konzept von klassischen Subtraktiv-Synthesizern ab. Sinnah wird von Produzenten vor allem für experimentelle Pads, Glockenklänge, metallische Plucks, ambientartige Soundscapes und Percussion-Sounds geschätzt. Für klassische analoge Bass- oder Lead-Sounds ist er durch die Bauweise des Delay-Netzwerks eher unkonventionell, punktet aber bei digitalen, "gläsernen" oder physisch wirkenden Klängen.
Key Facts & Klangerzeugung
  • Resonant Delay Network (FDN) statt Standard-Filter: Anstelle eines typischen Tiefpass- oder Hochpassfilters nutzt Sinnah ein polyphones, resoniertes Delay-Netzwerk. Dadurch erzeugt das Plugin metallische, organische, physisch modellierte ("PhysMod") Sounds und schimmernde Texturen. 
  • Oszillatoren: Basiert auf einem komplexen Oszillator mit 5 Grundwellenformen (mit steigender spektraler Komplexität), Noise-Generator sowie Kontrollen für Obertöne (Harmonics). 
  • Band-Reject-Filter & Effekte: Enthält zusätzlich ein Sperrfilter (Band-Reject) mit Gain- und Bandbreiten-Regelung sowie einen einfachen integrierten Reverb. 
  • Stimmenzahl: Unterstützt Monophon-Modus sowie bis zu 8-stimmige Polyphonie. 
  • Microtuning: Unterstützt das ODDSOUND MTS-ESP System zum Laden von .scala- und .tun-Microtuning-Dateien. 
 Benutzeroberfläche & Format
  • Vektorbasierte GUI: Die Oberfläche ist stufenlos skalierbar, flüssig anzupassen und bietet ein integriertes Oszilloskop. Zudem stehen verschiedene Farb-Themes zur Auswahl. 
  • YAML-Preset-Format: Presets werden im Klartext-Format (YAML) gespeichert, was ein plattformübergreifendes Verwalten und Editieren erleichtert. Mehr als 200 Werkspresets sind enthalten. 
  • Formate: Verfügbar als VST2 (64-Bit) und AU (Audio Unit) für Windows und macOS. 
  • Preis: Kostenlos / Freeware.