Mein kleines Sound-Labor
Mein KORG microKORG (erstmals 2002 erschienen) gehört zu den erfolgreichsten und am meisten verkauften Synthesizern der Musikgeschichte.Die wichtigsten Fakten im Überblick
- Klangerzeugung: Virtuell-Analog (VA) basierend auf der DSP-Engine des KorgMS2000.
- Stimmen / Polyphonie: Max. 4 Stimmen (oder 2-stimmig im Layer-Modus/Bi-timbral).
- Oszillatoren: 2 Oszillatoren + Rauschgenerator. Oszillator 1 bietet 71 Wellenformen (Sägezahn, Rechteck, Sinus, DWGS-Digitalwellenformen u. a.).
- Filter: Multimode-Filter mit Resonanz (12 dB LP/BP/HP sowie steiles 24 dB Low-Pass), das bis zur Selbstoszillation gebracht werden kann.
- Modulation & Matrix: 2 LFOs, 2 ADSR-Hüllkurven und 4 Virtual Patches (frei zuweisbare Modulations-Pfade von Quellen wie LFO, EG oder Mod-Wheel auf Parameter wie Pitch, Cutoff, etc.).
- Vocoder & Mikrofon: Integrierter 8-Band-Vocoder inklusive dem typischen mitgelieferten Schwanenhalsmikrofon.
- Tastatur & Gehäuse: 37 Minitasten (anschlagdynamisch), sehr kompaktes Holz/Kunststoff-Design im Vintage-Look.
- Arpeggiator: Flexibler Step-Arpeggiator mit 6 verschiedenen Typen und Mute-Funktion für einzelne Steps.
- Bedienung: Matrix-Routing über das große Program-Select-Rad (nach Musikgenres sortiert) und zwei Matrix-Drehregler-Zeilen.
- Anschlüsse & Strom: 5-Pol MIDI In/Out/Thru, Line-Inputs (zur Verarbeitung externer Signale durch Filter/Vocoder), Stereo Line-Out sowie Batteriebetrieb möglich.
Der microKORG vereint den druckvollen Sound analoger Modelling-Synthese mit extrem kompakten Abmessungen und einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Trotz der leichten Verschachtelung der Edit-Matrix lässt sich der Grundsound über die Hauptregler (Cutoff, Resonance, Tempo etc.) direkt manipulieren.
Mein ZOOM R16 Recorder : Interface : Controller vereint drei Funktionen in einem kompakten Gerät: Stand-alone Multi-Track Recorder, USB-Audio-Interface und DAW-Controller. Key-Facts & Hardware-Spezifikationen:
Eingänge & Kanäle:
- 8x Kombi-Eingänge (XLR / 6,3 mm Klinke) für Mikrofone oder Line-Signale.
- Hi-Z Modus an Input 1 schaltbar zum direkten Anschluss von E-Gitarre oder Bass.
- Phantomspeisung (+48 V) zuschaltbar für Kondensatormikrofone (an den Eingängen 5 und 6).
- Eingebautes Stereo-Kondensatormikrofon (nutzt alternativ Kanal 7/8) für schnelle Raumaufnahmen oder Skizzen ohne externe Mikrofone.
- Modus 1: Standalone-SD-Recorder
- 8 Spuren simultane Aufnahme, 16 Spuren Wiedergabe.
- Speichert unkomprimierte WAV-Dateien (16/24-bit bei 44,1 kHz) auf SD/SDHC-Karten (bis 32 GB).
- Kaskadierbar: Zwei ZOOM R16 lassen sich über USB verbinden, um bis zu 16 Spuren gleichzeitig aufzunehmen.
- 8 Spuren simultane Aufnahme, 16 Spuren Wiedergabe.
- Modus 2: USB-Audio-Interface
- 8 Ins / 2 Outs als Audio-Interface am PC/Mac/Linux.
- Abtastraten/Auflösung im Interface-Betrieb: bis zu 24-Bit / 96 kHz.
- 8 Ins / 2 Outs als Audio-Interface am PC/Mac/Linux.
- Modus 3: DAW Controller
- Nutzt das Mackie Control-Protokoll über USB.
- Physikalische Fader, Transporttasten (Play/Stop/Rec/FF/REW) sowie Mute/Solo/Rec-Aktivierung lassen sich zur Fernsteuerung meiner DAW (REAPER) nutzen.
- Nutzt das Mackie Control-Protokoll über USB.
- Interne DSP-Effekte & Extra-Features:
- Über 135 DSP-Effekte integriert (Gitarren/Bass-Amp-Modelle, Insert-Effekte, Reverb, Delay und Mastering-Effekte).
- Integriertes Metronom und chromatisches Stimmgerät.
- Pro Spur 3-Band-EQ, Panorama und Effekt-Sends.
- Über 135 DSP-Effekte integriert (Gitarren/Bass-Amp-Modelle, Insert-Effekte, Reverb, Delay und Mastering-Effekte).
- Stromversorgung & Mobilität:
- Betrieb über mitgeliefertes Netzteil, USB Bus Power (im Interface-Modus) oder 6x AA-Batterien (ca. 4,5 Stunden Laufzeit).
- Extrem leicht und transportabel (ca. 1,3 kg).
- Betrieb über mitgeliefertes Netzteil, USB Bus Power (im Interface-Modus) oder 6x AA-Batterien (ca. 4,5 Stunden Laufzeit).
Mein Zoom G1 Guitar Effects Pedal (Erscheinungsjahr um 2006) ist ein absoluter Klassiker unter den kompakten Budget-Multieffektgeräten. Es basierte auf der damals neu eingeführten ZFX-3 Microchip-Technologie von Zoom und ist beileibe nicht reduziert auf Gitarren. Mein Soundlabor (sprich Microkorg) profitiert davon erheblich.Die wichtigsten technischen Eckdaten:
- Klangerzeugung: 24 Bit / 96 kHz A/D-D/A-Wandlung mit 32-Bit-Signalverarbeitung (ZFX-3 Chip). Für ein Einsteigerpedal Mitte der 2000er war das enorm hochwertig.
- Effektmodule: Bis zu 8 Effektblöcke gleichzeitig nutzbar. Insgesamt bot das Pedal 54 Effekttypen (darunter verschiedene Amp-Modelle, Verzerrer, Modulations-Effekte, Delays und Reverbs).
- Speicherplätze: 80 Patches insgesamt (40 Preset-Patches ab Werk + 40 frei überschreibbare User-Patches).
- Bedienung: Ein großer Drehregler (Selector) zur Anwahl der Modulations- und Amp-Kategorien, zwei kleine Regler/Taster zum Ändern der Werte und ein einfaches zweistelliges 7-Segment-LED-Display.
- Integrierte Extras:
- Drumcomputer: 40 integrierte Rhythmus-Muster (PCM-Drums) zum Üben.
- Stimmgerät: Integrierter chromatischer Auto-Tuner.
Stromversorgung: 9V DC Netzteil oder 4 AA-Batterien (mit erstaunlich langer Laufzeit von ca. 12 Stunden).
Sound & Charakteristik - Amp-Modelling & Verzerrung: Es lieferte Simulationen von Klassikern wie Fender Twin, Marshall JCM800, Vox AC30, Mesa/Boogie Dual Rectifier sowie diverse Fuzz- und Overdrive-Pedale. Während die High-Gain-Sounds im Stil der 2000er oft etwas digital-komprimiert klangen, waren die Crunch- und Clean-Sounds erstaunlich solide.
- Räumliche Effekte: Delays und Reverbs gehörten immer zu den Stärken von Zoom – selbst im preiswerten Segment klangen die Hallräume und Tap-Delays für die Praxis richtig gut.
- Gehäuse: Das Gehäuse bestand aus widerstandsfähigem ABS-Kunststoff. Es war extrem leicht und passte mühelos in die Tasche eines Gitarren-Gigbags.
Heute ist das original G1 ein nostalgisches Arbeitstier, das vor allem wegen seiner unkomplizierten Handhabung als Übungspedal, für unterwegs oder als günstiges Backup geschätzt wird.
- Drumcomputer: 40 integrierte Rhythmus-Muster (PCM-Drums) zum Üben.
Hier kommt alles zusammen: Mein HP EliteBook 840 G6 kombiniert ein robustes Aluminiumgehäuse mit umfangreichen Konnektivitätsfunktionen. Technische Kerndaten:
- Prozessor: Intel Core-Prozessor der 8. Generation (Whiskey Lake)
- CPU: Core i5-8265U (Quad-Core).
- CPU: Core i5-8265U (Quad-Core).
- Arbeitsspeicher (RAM):
- 2 SO-DIMM-Steckplätze (DDR4-2400) zu jeweils 8 GB, 16 GB RAM insgesamt
- 2 SO-DIMM-Steckplätze (DDR4-2400) zu jeweils 8 GB, 16 GB RAM insgesamt
- Speicher:
- M.2 NVMe PCIe SSD 1 TB.
- M.2 NVMe PCIe SSD 1 TB.
- Grafik:
- Integrierte Intel UHD Graphics 620.
- Integrierte Intel UHD Graphics 620.
- Display:
- 14,0 Zoll (16:9).
- Full HD (1920 x 1080) IPS, matt/entspiegelt.
- 14,0 Zoll (16:9).
- Gewicht & Maße:
- Gewicht: ca. 1,48 kg.
- Maße: ca. 32,6 x 23,4 x 1,79 cm.
- Gewicht: ca. 1,48 kg.
- Anschlussvielfalt:
- 1x Thunderbolt 3 / USB-C (inkl. DisplayPort & Stromversorgung)
- 2x USB 3.1 Gen 1 Typ-A
- 1x HDMI 1.4b
- 1x RJ-45 (Ethernet/LAN)
- 1x HP UltraSlim Docking-Anschluss (kompatibel mit DOCKINGSTATION D9Y32AA)
- 1x 3.5 mm Audio-Kombi-Anschluss
- Smart Card Reader
- 1x Thunderbolt 3 / USB-C (inkl. DisplayPort & Stromversorgung)
- Konnektivität: Wi-Fi 5 (802.11ac), Bluetooth 5.0
- Eingabegerät: spritzwassergeschützte Tastatur mit integriertem Trackpoint (Pointstick).
Steht bei mir seit Jahren in der Ecke und ist total verstaubt: das YAMAHA PSR-D1 DJX kam 1998 auf den Markt und entwickelte sich schnell zu einem echten Kult-Keyboard der Dance- und Electronic-Szene. Im Gegensatz zu den sonst üblichen PSR-Modellen von Yamaha war das DJX komplett auf Club-Sounds, Techno, Trance, House, Drum 'n' Bass und Hip-Hop ausgerichtet. Die Presets sind fantastisch, aber leider kann man keine Patches abspeichern, was den Soundbastler in mir extrem stört. Obwohl das Kunststoff-Gehäuse den Charme eines Consumer-Keyboards aus den 90ern ausstrahlt, versteckt sich im Inneren eine Sound-Engine, die eng mit Yamahas legendärem Synthesizer CS1x verwandt ist. Wegen der schmutzig-prägnanten Filter, des Arpeggiators und der Echtzeit-Hands-On-Bedienung wird das DJX-1 von vielen Produzenten und Synth-Enthusiasten als erschwinglicher Geheimtipp für Lofi-Elektronik, Synthwave und 90s-Techno genutzt.1. Realtime-Performance & Hands-on-Steuerung
Das Herzstück des DJX ist die direkte Eingriffsmöglichkeit in den Sound während des Spielens:
- 5 Control-Drehregler: Damit lassen sich Parameter wie Filter (Cutoff, Resonance), EQ, Effekt-Intensität und Tempo in Echtzeit schrauben. Ein Regler ist frei als Assign Knob belegbar.
- Ribbon Controller: Ein berührungsempfindliches Band unterhalb der Tastatur zur dynamischen Manipulation von Sound-Parametern oder Pitch-Bends.
- Part Control & Live Muting: Über dedicated Tasten lassen sich einzelne Spuren der Begleitautomatik (z. B. Drums, Bass, Synth-Line) im laufenden Betrieb stummschalten oder zuschalten.
- Tastatur: 61 Tasten (5 Oktaven) mit Anschlagdynamik (Touch Response).
- Polyphonie: 32-stimmig.
- Sounds: Insgesamter Pool aus 284 Sounds (155 spezifische DJX Panel Voices, ergänzt durch ein vollständiges General MIDI Kit). Die Synths basieren auf Samples, bieten aber sehr prägnante, durchsetzungsfähige 90er-Jahre-Klangfarben.
- Dual & Split Mode: Layering von zwei Sounds oder Aufteilung der Tastatur für zwei verschiedene Zone-Voices.
- Integrierter Arpeggiator: Bietet verschiedene Muster für treibende Synth-Bässe, Licks und Akkord-Sequenzen.
- Effekt-Prozessor: Umfangreiche DSP-Einheit mit Reverb, Chorus sowie typischen DJ-Effekten (wie Flanger, Distortion, Wah-Wah und Rotary).
- Für ein Consumer-Keyboard der späten 90er sehr ungewöhnlich: Das DJX besitzt ein eingebautes Sampling-Feature.
- Es können bis zu 12 kurze eigene Lo-Fi-Samples über einen Line-In/Mic-Eingang aufgenommen, geloopt und auf den Tasten abgespielt werden.
- 100 Dance-Styles: Keine Schlager- oder Rock-Rhythmen, sondern rein elektronische Beats. Jedes Pattern bietet Intro, Ending, Main A/B und 4 Break Out-Variationen für Drops und Breaks.
- Sequencer: 6-Spur-Recorder zum Einspielen von 3 eigenen User-Songs.
- MIDI In / Out: Ermöglicht die nahtlose Einbindung als MIDI-Controller oder Soundmodul in DAWs und Studio-Setups.
- Audio: Stereo-Ausgang (Klinke/Kopfhörer), AUX-In (für externe Audiosignale/Sampling).
- Lautsprecher: Integriertes Stereo-Lautsprechersystem mit Bassreflex-Tuning.
