The Freebee Hive
Meine Sicht der Dinge
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Viele gegen Einen...

 

...oder mein Versuch, etwas "Gegenöffentlichkeit" aufzubauen...

Mein "Fall" beginnt am 16. Oktober 1976 - also vor fast 40 Jahren, im Alter von 17 Jahren! - als ich mich plötzlich ohne ersichtlichen Grund behelligt und bedroht zu fühlen begann. Mir wurden verdeckte Behelligungen zuteil, die im Nachhinein zweifellos denen ähneln, die die Stasi damals in Mittel- und Ostdeutschland anwandte: Stalking durch mir völlig unbekannte Personen, zu Fuß, im Auto, etc. etc. In 1981 wurde ich deshalb auf Lorazepam "eingestellt", was ich fast 6 Jahre nahm. Zeitgleich entwickelte ich auch eine Alkoholabhängigkeit - fatal in Verbindung mit Lorazepam. Mittlerweile weiß man daß dieses Medikament auf keinen Fall zur Langzeitbehandlung verwendet werden darf.

Etwa 1993 begann die zweite Welle der Behelligung. Wohl ausgelöst durch ein peinliches Missgeschick bezüglich eines spät nachts nicht heruntergelassenen Rolladens im Erdgeschoß. Die u.a. Unterstellung, es handele sich bei mir um einen Exhibitionisten, kommt wohl daher. Hier änderte sich auch die Zusammensetzung der Täterschaft. Waren es vorher lediglich erwachsene Männer, so handelte es sich ab ca. '93 um Angehörige jeden Alters und Geschlechts. Ich versuchte daraufhin mit einem Umzugsmarathon durch das gesamte Bundesgebiet diesen kafkaesken Behelligungen zu entkommen, was jedoch misslang. Nur für die Akten: ich zog allein zwischen 1991 und 2000 im Schnitt jedes Jahr einmal um.

Nachdem sich Umzüge als sinnlos erwiesen hatten, setzte sich das alles mit meiner Rückkehr in heimatliche Gefilde nahezu unvermindert fort. Eine Weile war es mir z.B. nicht möglich in die Fussgängerzone zu gehen, ohne angerempelt, angestarrt, angegrinst, angegähnt oder fotografiert zu werden. Zu meiner großen Enttäuschung waren auch türkische Mitbürger beteiligt, was zu einem Ende meines "Multikulti"-Glaubens führte.

Die dritte und bisher aggressivste Welle begann wohl ca. 2005/2006 mit der Verbreitung privaten Materials von meinem PC. Darunter solche "Kostbarkeiten" wie pornografisches Material, Emailkorrespondenz mit meinem Bruder (der ebenfalls zur Zielperson wurde) und ein wütendes (zugegeben bescheuertes) Pamphlet aus 2001 bzgl. der Täter-Community in Deutschland. Auch hatte ich erbost auf diffamierende Emails geantwortet - was die Täter sofort benutzten um mich als "gefährlich" darzustellen. Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt. Wie auch immer, diese Welle hält trotz zahlreicher Entschuldigungen (per Email an mich selbst, wohlwissend daß die Täter mitlesen) bis heute unvermindert an. Auffällig ist seither die verhältnismäßig hohe Zahl an minderjährigen Tätern bzw. Täterinnen.

Ein Wort zu anonymen Selbsthilfegruppen: diese sind zwar unerreicht was ihre Wirksamkeit bei der betreffenden Suchtkrankheit angeht, aber eine Zielperson sollte nicht den Fehler machen und sich dort unbehelligt fühlen. Die öffentliche Natur dieser Gruppen führt selbstverständlich dazu, daß Zielpersonen zeitweise mit Tätern an einem Tisch sitzen, ohne es zu wissen.

Wozu Gangstalking dient, liegt auf der Hand. Doch wie bei den meisten anderen Gangstalking-Opfern bleibt auch bei mir die Frage des "Warum?" unbeantwortet. Es wurden zwar immer wieder neue Vorwürfe gegen mich erhoben; falsche, teilweise sich widersprechende Anschuldigungen, die mir ein normales Leben unmöglich machten bzw. machen sollen. Die Liste ist bizarr: Dieb, Brandstifter, Kinderschänder, Drogenhändler, Polizei-"Spitzel", "Links"- bzw. "Rechts"-radikaler, Vergewaltiger, Exhibitionist, Mörder etc.

Ich war jedoch nie ein Straftäter, bin es nicht, und habe auch nicht vor irgendwelche Straftaten zu begehen. Natürlich ergaben sich - wie bei jedem anderen Menschen auch - im Laufe meines Lebens Situationen, in denen Andere berechtigten Grund hatten auf mich sauer zu sein. Aber Länge und Massivität des Gangstalkings in meinem Fall stehen in keinem nachvollziehbaren Verhältnis zu irgendeinem derartigen Ereignis. Ich werde aus mir unbekannten Gründen als ein Monster verkauft, das offenbar kein Recht auf öffentlichen Respekt mehr hat.

Das "perfekte Verbrechen" wird an mir, nicht von mir begangen.

Wie soll ich z.B. damit umgehen, wenn mir völlig unbekannte Personen mich für einen Triebtäter oder Exhibitionist halten und entsprechende verdeckte und gehässige Bemerkungen machen? Hingehen und sagen daß es nicht so ist? So stellen sich Aussenstehende vor, wie man damit umgehen soll. In der Realität sieht das allerdings anders aus, und jede meiner Äusserungen zu diesen Vorgängen wäre bestenfalls "wunderlich". Hier will ich zumindest anmerken, daß ich weder irgendwann irgendjemanden zum Sex mit mir gezwungen habe noch solche Neigungen hege. Ein Exhibitionist bin ich ebenfalls nicht, genausowenig wie ein Kinderschänder oder was man sonst noch über mich verbreiten mag.

Womit rechtfertigen die Drahtzieher ihre Machenschaften? Was steckt da dahinter? Daß alleine das Herunterladen von Pornobildchen als Rechtfertigung für so ein massives Kesseltreiben ausreicht, wage ich zu bezweifeln.

Meine Bitte an die Gangstalker, falls die das lesen - und das werden sie sicher tun - ist einfach: endlich damit aufzuhören. Falls es sich bei Gangstalking um eine Suchtkrankheit handelt, ist diese Bitte wohl sinnlos. Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, daß ich diesem Treiben seit Jahrzehnten ausgesetzt und weder kriminell, pervers noch eine sonstige Gefahr für die Allgemeinheit bin. Es kann doch nicht angehen, daß ein völlig harmloser, eigentlich sehr netter Mitbürger lebenslänglich so fertig gemacht wird. Das ist weder fair noch gerecht.

Ansonsten bleibt mir nur (auch im Namen aller anderen Zielpersonen) zu hoffen, daß sich dieses "perfekte Verbrechen" so schnell wie möglich als gar nicht so perfekt herausstellt.